Im Projekt KI-HopE-De (Kl-gestützte Hochwasserprognose für kleine Einzugsgebiete in Deutschland) wollen Forschende, Wetterdienste und Hochwasserzentralen die Vorhersage von Hochwasser in Deutschland mithilfe von Methoden des maschinellen Lernens maßgeblich verbessern. Speziell sollen kurzfristige Hochwasservorhersagen von bis zu 48 Stunden für kleine Einzugsgebiete erstmals möglich werden. Hauptziel ist es, das erste nationale, probabilistische Hochwasservorhersagemodell zu entwickeln, das eine konsistente und zuverlässige Vorhersage für das gesamte Bundesgebiet ermöglicht, so Projektleiter Dr. Ralf Loritz vom Institut für Wasser und Umwelt des Karlsruher Instituts für Technologie KIT. „Wir wollen einen umfassenden hydro-meteorologischen Datensatz erstellen, der weltweit öffentlich zugänglich ist und sowohl Mess- als auch Vorhersagedaten enthält“, so Loritz. Der Datensatz soll die Grundlage bilden, um künftig hydrologische Vorhersagemodelle zu trainieren und zu vergleichen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 1,8 Millionen Euro. Koordiniert wird es vom KIT.
Webcode
20250228_003